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Zazou
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Die ca.6-9 jährige Katzendame Zazou kam als Findelbüsi zu uns. Sie wurde Anfang Juli bei einem Schützenhaus in unserer Region entdeckt und von einer Frau, welche in der Nähe seit Jahren Katzen auf einem Bauernhof betreut, angefüttert. Mitte August wurde die Katze dann von einer aufmerksamen Hundespaziergängerin gemeldet und wir haben sie bei uns aufgenommen. Bis heute hat sich kein Besitzer gemeldet, weshalb wir nun auf Mitte Oktober ein neues liebevolles Zuhause für sie suchen.


Zazou zeigt sich anfänglich etwas unsicher und schreckhaft. Fremde Geräusche und schnelle Schritte sind ihr nicht geheuer. Auch in unserem Aussengehege hat sie sich nicht wohl gefühlt und sich immer versteckt. Nachdem sie nun im Schlafzimmer untergebracht ist, verbringt die meiste Zeit auf dem Bett und lässt sich gerne mit Streicheleinheiten verwöhnen, wobei sie sich sichtlich und vor allem hörbar wohl fühlt. Ihr Verhalten lässt uns vermuten, dass Zazou eine Wohnungskatze war und evt. vor den Ferien ausgesetzt wurde. Möglicherweise sogar auf einem der nahegelegenen Bauernhöfe. Zazou hat vor anderen Katzen Angst, womit sich auch der Rückzug zum Schützenhaus erklären liess, wo sich keine anderen Katzen (dafür Füchse) aufhielten.


Wir suchen für Zazou nun also einen Einzelplatz als Wohnungskatze (ein vollständig gesicherter Balkon ist Bedingung) ohne andere Haustiere, dafür mit liebevollem und katzenerfahrenem Personal, welches ausgiebig Zeit hat, sie mit Streicheleinheiten zu verwöhnen. Kinder sollten im neuen Zuhause keine sein.


Zazou ist vermutlich kastriert, Leukose/FIV negativ getestet und jetzt mit einem Microchip gekennzeichnet.

Fenja
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Fenja
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Fenja ganz entspannt beim Spielen, nachts wenn sie sich unbeobachtet fühlt


Die ca.10-12 jährige Katzendame Fenja kam als Findelbüsi über unsere Tierärztin zu uns. Fenja wurde in Weiningen kurz vor Ostern angefahren und wurde vom Unfallverursacher umgehend zur Abklärung in die Praxis gebracht. Fenja hatte glücklicherweise nur einen Schock und einige Schürfwunden.


Die anschliessenden Abklärungen haben ergeben, dass Fenja vor einem Jahr bei einem Bauernhaus zugelaufen war. Anfänglich noch gut genährt und passabel aussehend. Der Bäuerin viel aber nach einem halben Jahr auf, dass sie immer dünner wurde und das Fell nicht mehr schön war. Ausserdem miaute sie herzzerreissend und bettelte um Futter. Damit kam der Verdacht auf, dass Fenja heimatlos ist und sie wurde von da an gefüttert.


Fenja war bereits an ihrem zwischenzeitlichen Futterplatz sehr scheu und schreckhaft. Fremde Geräusche, schnelle Schritte und Menschenhände sind ihr nicht geheuer. Trotzdem liess sie sich jeweils von ihrer temporären Dosenöffnerin kurz streicheln, bevor sie dann mit der Pfote wieder Abstand schuf. Manchmal überwand sie ihre Angst für kurze Zeit und drückte sogar das Köpfchen an die Hand als ob sie doch Streicheleinheiten einfordern möchte. Leider verliess sie dann aber immer der Mut und ihre Unsicherheit siegte.


Uns fiel im Laufe der Wochen auf, dass Fenja keinen schönen Gang hatte, immer seitlich lag und sich ausschliesslich auf dem Boden aufhielt, weshalb wir sie nochmals untersuchen liessen. Dabei stellte sich heraus, dass Fenja vor dem Schwanzansatz Rückenprobleme hat. Damit sind vermutlich auch Schmerzen verbunden, was ihr launisches Verhalten erklären lässt. Seit sie regelmässig Schmerzmittel bekommt, klettert Fenja auch auf die Katzenbäume und sie ist viel umgänglicher geworden. Nachts wenn sie sich unbeobachtet fühlt, spielt sie auch gerne. Mittlerweile kommt sie uns zum abendlichen Leckerliritual bereits entgegen, fängt zaghaft an zu schmusen (manchmal sogar schnurren) indem sie ihr Köpfchen an unserer Hand reibt und sich dabei auch einige Male streicheln lässt. Die Leckerlis nimmt sie uns ganz zaghaft von der Hand oder aus den Fingern.


Wir suchen für Fenja jetzt ein Zuhause, wo sie ihren Lebensabend bei lieben und verständnisvollen Menschen verbringen darf, die ihr viel Zeit lassen um Vertrauen aufzubauen, nichts von ihr fordern, sich über jeden noch so kleinen Fortschritt freuen und sie eben so akzeptieren wie sie ist.


Da Fenja aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme regelmässig Schmerzmittel benötigt, werden wir sie nur in eine Wohnung mit vollständig gesichertem Balkon vermitteln. Ein ruhiger ein bis zwei Personenhaushalt bei katzenerfahrenen Menschen mit viel Herz und Katzenflüstererqualitäten wird Fenja sicher bei der Vertrauensbildung helfen, damit sie bald ein glückliches und angstfreies Katzenleben führen darf. Wir sind sicher, dass in Fenja ein ganz sanftmütiges Wesen schlummert, welches nur darauf wartet geweckt zu werden. Wer gibt Fenja eine Chance?


Fenja ist kastriert, Leukose/FIV negativ getestet und jetzt mit einem Microchip gekennzeichnet.