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Suranya kam ursprünglich als Findelkatze in die Auffangstation. Bei den Findern wie auch die ersten zwei Wochen in der Auffangstation war sie unsauber. Sie hat sich aber dann sehr schnell eingelebt und gut in die Gruppe meiner Katzen integriert und war absolut sauber. Nach drei Monaten wurde dann für Suranya ein wunderbares Zuhause gefunden, wo sich noch Gspänli Titus dazu gesellte, mit dem sie bald eine innige Freundschaft verband. Anfangs ging alles gut. Da sich bei der Besitzerin aber unverhofft Nachwuchs anmeldete, geriet Suranya offensichtlich wieder aus ihrem soeben gewonnenen Gleichgewicht und fing ihr altes Mödeli wieder an und machte auch nach der Geburt keine Anstalten wieder aufzuhören. So kam Suranya nun im Herbst 09 wieder zurück. Sie darf nun bei mir bleiben, da sie sich hier sehr wohl fühlt und ich nicht das Risiko eingehen möchte, dass eine weitere Platzierung nochmals schief läuft.





Bienchen kam vor 10 Jahren aus einem befreundeten Tierheim, in dem ich damals ehrenamtlich aushalf. Ursprünglich ist sie eine italienische Strassenkatze. Bienchen ist sozial, verschmust und mag Besuch, dann gibt es immer extra Streicheleinheiten.





Auch Manon kommt ursprünglich aus Italien und landete im Tierheim. Sie kam vor 8 Jahren mit ca. 6 Monaten zu mir. Sie ist eine ausgesprochene Schmusekatze aber auch nur bei mir. Besucher bekommen sie nur selten zu sehen.





Timido lernte ich vor 8 Jahren bei meiner Arbeit im Tierheim kennen, er war damals etwa 6 Monate alt. Seinem Namen hatte er alle Ehre gemacht und wurde deshalb bewusst auch so genannt, denn er war wirklich scheu und ängstlich und an streicheln war gar nicht zu denken. Er flüchtete sofort, wenn man kam und versteckte sich in den Höhlen der Kratzbäume, an eine Vermittlung war nicht zu denken. Da ich einen guten Draht zu Katzen habe, beschloss ich ihn zu mir zu nehmen, damit er schneller zahm wird und so eine Chance auf ein neues Zuhause hatte. Ich denke Timido hat dies verstanden. Es gefiel ihm wohl so gut bei mir und seinen Gspänli, dass er nicht im Traum daran dachte zutraulicher zu werden um wieder umziehen zu müssen. Ganze 5 Jahre lang hat er sich nicht anfassen oder gar streicheln lassen. Er zeigte aber stets seine Neugier und beobachtete genau wie die anderen Samtpfoten ihre Streicheleinheiten genossen. Ich liess ihn in Ruhe, bedrängte ihn nicht und war manchmal auch ganz froh, dass er nicht auch noch seine Schmusestunden einforderte. Zweimal bin ich in dieser Zeit umgezogen und jedesmal war Timido der letzte der gezügelt wurde. Die Zimmer mussten leer sein und nur ein Transportkorb stand jeweils drin. Dorthinein hat er sich dann zurückgezogen und so war es dann möglich das Türchen zu schliessen. Als ich hier ins Haus eingezogen bin, durften die Katzen nach ein paar Wochen in den eingezäunten Garten. Allen reichen die ca. 100 m2 Gartenoase aus. Nur Timido wollte lieber raus zu Nachbarskatze Hazel, welche er jeweils durch die Schlitze der Holzpalisade beobachtete. Also nahm er kurzerhand einen Satz auf den 2 Meter Zaun und sprang auf der anderen Seite wieder runter. Mir wurde richtig schlecht und ich habe gezittert ob er wohl wieder kommen würde, denn bis jetzt war er ja nur Wohnungskatze mit Balkon und kannte den Freilauf nicht. Ich schloss also abends alle anderen Katzen ein, machte beide Gartentüren weit auf und stellte die Katzentüre gegen innen auf. Von schlafen in dieser Nacht war keine Rede und so hörte ich gegen morgens um 4 die Katzentüre klappern. Gott sei Dank er war wieder da. Von da an ist Timido der einzig wirklich richtige Freigänger unter meinen Samtpfoten. Er geht und kommt nun regelmässig über den Zaun. Wenn ich zuhause bin benützt er das Küchenfenster. Schnell nach seinem ersten Ausflug fing er an sich bei seiner Rückkehr auf der Küchenkombination hinzulegen und sich kurz streicheln zu lassen, wohl als Belohnung, dass er wiederkommt. Im Laufe der letzten Jahre hat sich Timido nun vom einstmals scheuen und unvermittelbaren Kater in eine absolute Schmusebacke verwandelt. Egal wo ich bin, Timido ist auch da. Sei es beim Essen, auf dem Sofa, im Bett und sogar im Bad liegt er mir zu Füssen und seit ein paar Wochen sogar auf dem Schoss. Er kann einfach nicht genug Streicheleinheiten bekommen. Timido ist das beste Beispiel dafür, dass aus jeder noch so scheuen Katze eines Tages ein Schmusetiger werden kann, wenn man ihr genug Zeit lässt.





Cindy habe ich vor 6 Jahren von einer Züchterin übernommen. Sie musste die Katze zurücknehmen, da sie vom Kind der damaligen Besitzerin ständig am Schwanz herumgetragen wurde und entsprechend eingeschüchtert war. Mittlerweile ist aus ihr eine sehr verschmuste und anhängliche Schönheit geworden.





Mimi kam vor 5 Jahren als Findlingskatze zu mir in die Auffangstation. Eigentlich hätte sie gut vermittelt werden können, doch sie fügte sich so schnell und problemlos in meine Gruppe ein, dass ich beschloss sie zu behalten. Sie verträgt sich mit allem und jedem und ist eine richtige Schmusetante.




















 
   
   
   
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